Mit der Excellence Royal ab Paris durch die Normandie

Mit der Excellence Royal ab Paris durch die Normandie

Sandra Hawerkamp

Das Schiff

Die Excellence Royal ist ein elegantes Vier-Sterne-Schiff, das unter Schweizer Flagge hauptsächlich in Frankreich unterwegs ist. Die 72 Kabinen sind auf drei Decks verteilt und zwischen 13 und 16 Quadratmetern groß. Das Sonnendeck lädt mit Liegen, einem Whirlpool, einer Tischtennisplatte sowie einem Putting-Green zum Entspannen ein. Das Abendessen wird während der gesamten Reise an festen Sitzplätzen serviert, was einen persönlichen und entspannten Rahmen garantiert.

Excellence Royal  Excellence Royal Kabine


Anreisetag in Paris

Am Anreisetag hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Paris auf eigene Faust zu erkunden. Die Metro bot eine bequeme Möglichkeit, die Stadt individuell zu entdecken und die ersten Eindrücke von der französischen Hauptstadt zu sammeln.

Straßencafé in Paris


Bootsausflug auf der Seine und Stadtrundfahrt

Der zweite Tag begann mit einem Bootsausflug auf der Seine, der einen einmaligen Blick auf die Wahrzeichen der Stadt ermöglichte. Nach dem Mittagessen setzten wir die Entdeckung von Paris mit einer Stadtrundfahrt fort, die mehrere Stopps einschloss. Die Abfahrt des Schiffes am Abend wurde zu einem Höhepunkt der Reise: Vorbei am beleuchteten Eiffelturm und der kleinen Freiheitsstatue genossen wir einen Sektempfang begleitet von französischer Musik, der den Tag perfekt abrundete.


Les Andelys und Lyons-la-Forêt

Am dritten Tag legte das Schiff in Les Andelys an, einem malerischen Ort mit einer wunderschönen Altstadt. Von dort aus führte ein Ausflug nach Lyons-la-Forêt, wo wir das Wohnhaus von Maurice Ravel besuchten, dem Komponisten des Boléro. Anschließend fuhren wir hinauf zum Château Gaillard, das von Richard Löwenherz erbaut wurde. Von dort bot sich ein beeindruckender Ausblick auf die Seine und die umliegende Landschaft.


Honfleur an der Blumenküste

Der vierte Tag stand im Zeichen von Honfleur, einem charmanten Hafenstädtchen an der Blumenküste. Besonders das Vieux Bassin mit seinen Fachwerkhäusern und den belebten Märkten beeindruckte. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch einer Cidre- und Calvados-Brennerei, bei dem wir die Produkte nicht nur kennenlernen, sondern auch verkosten konnten.

typische Gasse in der Altstadt nahe dem Vieux Bassin


Seebäder Trouville und Deauville

Am fünften Tag erkundeten wir die Seebäder Trouville und Deauville, beliebte Urlaubsorte der Pariser. Beide Orte verfügen über schöne Strände, ein Spielcasino, zahlreiche Restaurants sowie eine Pferderennbahn. Die Kombination aus Kultur, Freizeit und Gastronomie machte diese Station besonders abwechslungsreich.


Etretat und die Alabasterküste

Der kleine Ort Etretat am Ärmelkanal beeindruckte durch die steilen Kreidefelsen und außergewöhnlichen Felsformationen, die auch als Alabasterküste bekannt sind. Der Ort bietet eine lange Promenade, einen Markt mit regionalen Produkten sowie charmante kleine Cafés, die zum Verweilen einluden.

die Alabasterküste


Rouen

Am zwölften September legten wir in Rouen an. Im Mittelpunkt stand die Kathedrale Notre-Dame mit dem höchsten Kirchturm Frankreichs (151 m). Hier wurde Jeanne d’Arc rehabilitiert, und das Herz von Richard Löwenherz ist beigesetzt. Weitere Sehenswürdigkeiten waren der Uhrenturm, der alte Markt und das frühere Begräbnisgelände Aître Saint-Maclou mit seiner beeindruckenden Fachwerkfassade.

der Uhrenturm in Rouen


Kunst und Monet

Der letzte Tag der Reise war der Kunst gewidmet. Wir besuchten das Wohnhaus von Claude Monet und seine prächtigen Gärten, die einen besonderen Einblick in das Leben und Werk des Künstlers boten.

Monets Garten


Fazit

Insgesamt war diese Reise hervorragend geplant und bot eine ausgewogene Mischung aus Kultur, Geschichte, Natur und kulinarischen Erlebnissen. Die Kombination aus komfortablem Schiff, abwechslungsreichen Ausflügen und charmanten Orten machte die Normandie-Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

26.01.2026